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53. Kommerzialisierung der Einführung von Wasserstoff

Ausgehend von weniger als 2 % unseres Verbrauchs 2022 wird bis 2050 schätzungsweise rund 10 % des Energiebedarfs der EU mit Wasserstoff gedeckt werden. Aber der Weg dorthin erfordert Anstrengung und Phantasie.

Das Gesamtpotenzial von Wasserstoff aus grünen Stromquellen ausschöpfen

Die EU beabsichtigt, bis 2050 in allen Wirtschaftssektoren Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen. Eine direkte Elektrifizierung der Schwerindustrie und des Verkehrssektors stellt jedoch eine Herausforderung dar. Daher sind erneuerbarer und emissionsarmer Wasserstoff und seine Derivate als wichtige Instrumente in diesem Bereich zu betrachten. Ausgehend von weniger als 2 % unseres Verbrauchs 2022 wird bis 2050 schätzungsweise rund 10 % des Energiebedarfs der EU mit Wasserstoff gedeckt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir eine stärkere Nachfrage nach diesem Brennstoff schaffen, die Transport- und Speichernetze ausbauen und die erneuerbare, erschwingliche Elektrizität absichern, die zur Erzeugung von kostengünstigem Wasserstoff benötigt wird. Unsere drei heutigen Projekte wurden alle mit Mitteln aus der EU-Forschungs- und Innovationsfinanzierung unterstützt und haben einige Lösungen zu bieten. Magali Senaux(öffnet in neuem Fenster), leitende Beraterin und Projektmanagerin bei Environmental Resources Management Limited(öffnet in neuem Fenster), wünscht sich den Tag herbei, an dem die auf der Straße vorbeifahrenden Busse keine Abgase mehr, sondern nur noch ein paar Tröpfchen Wasser hinterlassen. Bei der Mitarbeit am Projekt JIVE 2 hat sie dazu beigetragen, uns der Erfüllung dieses Wunsches näherzubringen. Melanie Lienerth(öffnet in neuem Fenster) interessiert sich leidenschaftlich für wasserstoffbetriebenes Fliegen, was sie in die Nähe von H2FLY(öffnet in neuem Fenster) bringt, dem Unternehmen hinter einem Testflug, der vermutlich der erste Vorwärtsflug eines Luftfahrtzeugs mit Senkrechtstart und -landung ist, das mit flüssigem Wasserstoff betrieben wird. Sie erkundete diese Idee im Rahmen des Projekts HEAVEN. Benedikt Hasibar(öffnet in neuem Fenster) ist Projektkoordinator von Green Gas Technologies bei der RAG Austria AG(öffnet in neuem Fenster), Österreichs größtem Energiespeicherunternehmen. Benedikt arbeitet innerhalb des Projekts EUH2STARS an der Entwicklung einer effektiven und effizienten Wasserstoffspeicherung.

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